Gebaut für mehrere Vereine
Das Südstadion im Stadtteil Zollstock wurde 1978 eröffnet — mit dem Ziel, mehreren Kölner Vereinen eine Spielstätte zu geben, die auch den Anforderungen der 2. Bundesliga genügt.
Im Ligaarchiv ist das eine seltene Ausgangslage: Die meisten Stadien entstanden für einen Verein, dieses für mehrere. Heute nutzt es vor allem der SC Fortuna Köln.
Kapazität
Die Gesamtkapazität beträgt 14.944 Plätze, davon 1.918 überdachte Sitzplätze; einzelne Verzeichnisse nennen 13.750. Durch Bau- und Renovierungsmaßnahmen ist zeitweise nicht die volle Kapazität nutzbar, und die Umwandlung von Steh- in Sitzplätze im Gästebereich hat die Zahl leicht gesenkt.
Das Verhältnis ist bemerkenswert: Von knapp 15.000 Plätzen sind weniger als 2.000 überdachte Sitzplätze. Damit erinnert das Südstadion an den Zustand älterer Anlagen — im Preußenstadion standen 1963 sogar 35.500 Stehplätze nur 2.000 Sitzplätzen gegenüber.
Der Sportpark
Die zugehörige Anlage hieß zuvor Bezirkssportanlage Köln-Süd. 2014 wurde sie nach Jean Löring benannt, dem langjährigen Präsidenten des SC Fortuna Köln, der das Amt 35 Jahre lang innehatte.
Zum Gelände gehören neben dem Stadion ein Komplex mit Umkleiden, Krafträumen und Sporthallen sowie zwei Trainingsrasen- und zwei Tennenplätze.
Nach dem Stadion des 1. FC Köln ist das Südstadion die zweitgrößte Fußballanlage der Stadt; der Sportpark Höhenberg folgt an dritter Stelle.
Häufige Fragen zum Südstadion
Wie viele Zuschauer fasst das Südstadion?
14.944 Plätze, davon 1.918 überdachte Sitzplätze; einzelne Verzeichnisse nennen 13.750.
Wann wurde das Südstadion eröffnet?
1978.
Für wen wurde es gebaut?
Für mehrere Kölner Vereine, mit dem Anspruch, den Anforderungen der 2. Bundesliga zu genügen.
Woher kommt der Name Jean-Löring-Sportpark?
Von Jean Löring, dem Präsidenten des SC Fortuna Köln von 1966 bis 2001. Die Anlage wurde 2014 nach ihm benannt.
Was gehört zum Sportpark?
Neben dem Stadion Umkleiden, Krafträume, Sporthallen sowie zwei Trainingsrasen- und zwei Tennenplätze.
Welcher Verein spielt hier?
Der SC Fortuna Köln, seit 1978.
Quellen: Südstadion bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Südstadion, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · SC Fortuna Köln, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11)
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