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Stadion NiederrheinDas hellste Flutlicht Europas

17.165 Plätze Von Ariane Nagel · geprüft am 11. 9. 2026

Kurz gesagt

Ab 1970 verfügte das Stadion Niederrhein über das hellste Flutlicht eines europäischen Stadions — hell genug für die ersten Farbfernsehübertragungen. Den Namen trägt es seit 1929 unverändert.

Eröffnet 1926

Der erste Spatenstich erfolgte am 27. Juni 1924, eröffnet wurde am 28. Februar 1926 — mit einem Spiel zwischen dem Duisburger SV und Arminia Bielefeld. Damals hieß die Anlage Städtisches Stadion am Gräfenbusch; drei Jahre später erhielt sie den Namen Stadion Niederrhein, der seither unverändert geblieben ist.

Im Ligaarchiv ist das bemerkenswert: Während anderswo Namen mit jeder politischen Wende und jedem Sponsorenvertrag wechselten — in Meppen sechsmal, in Nürnberg ebenso —, trägt Oberhausen seit 1929 denselben.

Das hellste Flutlicht Europas

Ab 1970 verfügte die Anlage über das damals hellste Flutlicht eines europäischen Stadions — hell genug, um erstmals Farbfernsehübertragungen zu ermöglichen.

Das Detail passt zur Zeit: Oberhausen war damals gerade in die Bundesliga aufgestiegen. Im Ligaarchiv ist es der einzige Fall, in dem eine Flutlichtanlage die Fernsehtechnik voranbrachte.

Ein späteres Kapitel zeigt die Gegenrichtung: Im Februar 2014 drohte ein Flutlichtmast umzustürzen und wurde demontiert — ersetzt wurde er nicht, weil die verbliebene Beleuchtung für die Regionalliga ausreicht.

Kapazität

  • 44.000 bis 48.000 beim Zuschauerrekord am 18. Juni 1950
  • 21.318 nach Wikidata
  • 17.165 heute: 13.165 Steh- und 4.000 Sitzplätze, letztere alle überdacht

Der Rückgang von rund 46.000 auf 17.165 gehört zu den stärksten im Bestand — vergleichbar mit Saarbrücken und Augsburg.

Die Emscherkurve

Traditionelle Heimat der Anhänger ist die Emscherkurve. Anfang 2017 begann ihr Abriss; ersetzt wurde sie durch eine neue Stehplatztribüne unmittelbar am Spielfeldrand, die 3.100 Zuschauern Platz bietet und auf rund 4.000 erweiterbar ist. Teile der alten Kurve blieben erhalten.

Erstmals geöffnet wurde die neue Tribüne am 13. Mai 2018 — beim Ligaspiel gegen Wattenscheid 09.

Genutzt wird die Anlage von Rot-Weiß Oberhausen; Eigentümerin ist die Stadt.

Häufige Fragen zum Stadion Niederrhein

Wie viele Zuschauer fasst das Stadion Niederrhein?

17.165 Plätze, davon 13.165 Steh- und 4.000 überdachte Sitzplätze. Einzelne Verzeichnisse nennen 21.318.

Wann wurde das Stadion eröffnet?

Am 28. Februar 1926, mit einem Spiel zwischen dem Duisburger SV und Arminia Bielefeld.

Seit wann heißt es Stadion Niederrhein?

Seit 1929 — der Name ist seither unverändert.

Was war 1970 besonders?

Die Anlage hatte das damals hellste Flutlicht eines europäischen Stadions und ermöglichte erstmals Farbfernsehübertragungen.

Wie hoch ist der Zuschauerrekord?

44.000 bis 48.000 am 18. Juni 1950.

Was geschah mit der Emscherkurve?

Sie wurde ab 2017 abgerissen und durch eine Stehplatztribüne für 3.100 Zuschauer ersetzt, erstmals geöffnet am 13. Mai 2018.

Quellen: Stadion Niederrhein bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Stadion Niederrhein, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · Niederrheinstadion, English Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · Stadion Niederrhein, rwo1904.de (abgerufen 2026-09-11)

Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.

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Stadien und Spielstätten

Ariane Nagel

Verantwortet die Stadionseiten des Ligaarchivs, von der Bau- und Umbenennungsgeschichte bis zu den Kapazitätsvergleichen der Ebenen 4 und 5. Hat keinen Lieblingsverein und übernimmt deshalb im Ligaarchiv die Gegenlesung überall dort, wo eine Kollegin oder ein Kollege eine Vereinsbindung hat.

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