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Preussenstadion1938 für 20.000 gebaut, heute 3.000 zugelassen

3.000 Plätze Von Ariane Nagel · geprüft am 5. 10. 2026

Kurz gesagt

Das Preussenstadion in Berlin-Lankwitz wurde am 23. Oktober 1938 eröffnet und fasste damals 20.000 Zuschauer, heute sind 3.000 zugelassen. Es gehört dem BFC Preussen selbst und beherbergt 2026/27 zwei Regionalligisten.

Eröffnet 1938 für 20.000 Zuschauer

Das Preussenstadion in Berlin-Lankwitz wurde am 23. Oktober 1938 eröffnet und war damals für 20.000 Zuschauer ausgelegt. Zum Eröffnungsspiel kamen 8.000 Menschen, der gastgebende BFC Preussen verlor 0:3 gegen Fortuna Düsseldorf. Diese Kulisse gilt vermutlich bis heute als Rekord.

Der Bau war eine Folge des Flughafens Tempelhof: Das frühere Vereinsstadion auf dem Tempelhofer Feld musste dessen Ausbau weichen. Von dort sind Betonstufen erhalten, die als älteste Stehtraversen Berlins gelten.

Zerstört, wieder aufgebaut, verkleinert

Das Preussenstadion wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nur schrittweise wieder aufgebaut. Nach dem Krieg nutzte die US-Armee die Anlage unter anderem für Baseball. In den 2000er Jahren verschwand die Nordkurve, weil der Kamenzer Damm ausgebaut wurde.

Heute ist das Stadion für 3.000 Zuschauer zugelassen, davon 200 auf Sitzplätzen. Die Spielfläche aus Naturrasen misst 98 mal 74 Meter. Eigentümer und Betreiber ist der BFC Preussen selbst.

Regionalliga mit Übergangsfrist

Das Preussenstadion erfüllte zur Saison 2025/26 die Standards der Regionalliga Nordost nicht vollständig: Es fehlten eine Abtrennung für Gästefans, ein ausreichendes Flutlicht und eine überdachte Tribüne. Dank bestehender Übergangsfristen wurde eine Sonderregelung erwogen; gespielt wurde in Lankwitz.

In der Saison 2026/27 tragen zwei Regionalligisten hier ihre Heimspiele aus, neben dem BFC Preussen auch der RSV Eintracht Stahnsdorf. In der Saison 2022/23 war außerdem Delay Sports Berlin Mieter, seit 2025 spielt das American-Football-Team Berlin Thunder in der European League of Football im Stadion.

Wer nach dem Preußenstadion in Münster sucht, findet es unter Preußenstadion; dort spielt Preußen Münster.

Häufige Fragen zum Preussenstadion

Wie viele Zuschauer fasst das Preussenstadion?

Zugelassen sind 3.000 Zuschauer, davon 200 auf Sitzplätzen. Bei der Eröffnung 1938 waren es 20.000.

Wann wurde das Preussenstadion eröffnet?

Am 23. Oktober 1938 mit einem 0:3 des BFC Preussen gegen Fortuna Düsseldorf vor 8.000 Zuschauern.

Wem gehört das Preussenstadion?

Dem BFC Preussen, der es auch betreibt.

Welche Vereine spielen im Preussenstadion?

In der Saison 2026/27 der BFC Preussen und der RSV Eintracht Stahnsdorf in der Regionalliga Nordost, dazu Berlin Thunder im American Football.

Ist das Preussenstadion regionalligatauglich?

Nicht in allen Punkten: Gästeblock-Abtrennung, Flutlicht und Tribünendach fehlten 2025. Gespielt wird trotzdem in Lankwitz; eine Sonderregelung auf Basis von Übergangsfristen war beim Aufstieg im Gespräch.

Quellen: Preussenstadion, Wikipedia (abgerufen 2026-10-02) · Preussenstadion bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-10-02) · BFC Preussen, Wikipedia (Spielstätten) (abgerufen 2026-10-02) · Regionalliga Nordost 2026/27, Wikipedia (Spielstätten) (abgerufen 2026-10-02)

Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.

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Stadien und Spielstätten

Ariane Nagel

Verantwortet die Stadionseiten des Ligaarchivs, von der Bau- und Umbenennungsgeschichte bis zu den Kapazitätsvergleichen der Ebenen 4 und 5. Hat keinen Lieblingsverein und übernimmt deshalb im Ligaarchiv die Gegenlesung überall dort, wo eine Kollegin oder ein Kollege eine Vereinsbindung hat.

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