Ein Grundstück von 1906
Die Anlage geht auf einen Grundstückskauf zurück: 1906 erwarb der örtliche Turnverein zunächst ein knapp 3.000 Quadratmeter großes Grundstück, verkaufte es wegen des raschen Mitgliederzuwachses wieder und erwarb eine rund 52.000 Quadratmeter große Fläche — den heutigen Stadionstandort, damals im Grundbuch als Hetzheide geführt.
2006 folgte eine umfassende Sanierung und Modernisierung des Komplexes. Die Anlage fasst heute rund 3.000 bis 3.044 Zuschauer und ist Heimspielstätte des FSV 63 Luckenwalde.
Zwei Stadien, ein Namensgeber
Im Ligaarchiv gibt es zwei Anlagen, die nach Werner Seelenbinder benannt sind: dieses Stadion in Luckenwalde und der Werner-Seelenbinder-Sportpark im Berliner Bezirk Neukölln.
Der Namensgeber war Ringer und Widerstandskämpfer; er wurde 1944 hingerichtet. In der DDR wurden zahlreiche Sportstätten nach ihm benannt — die beiden Anlagen im Bestand sind Beispiele dafür. Sie haben denselben Namen, aber keine gemeinsame Geschichte: Der Berliner Sportpark entstand ab 1925 in der Arbeitslosigkeit, das Luckenwalder Stadion auf einem 1906 gekauften Gelände.
Für das Ligaarchiv ist die Unterscheidung wichtig, weil beide Namen in Quellen häufig verwechselt werden.
Häufige Fragen zum Werner-Seelenbinder-Stadion
Wie viele Zuschauer fasst das Stadion?
Rund 3.000 bis 3.044 Plätze.
Seit wann besteht die Anlage?
Das Gelände wurde 1906 erworben; 2006 folgte eine umfassende Sanierung.
Wer war Werner Seelenbinder?
Ein Ringer und Widerstandskämpfer, der 1944 hingerichtet wurde. In der DDR wurden zahlreiche Sportstätten nach ihm benannt.
Gibt es mehrere Stadien dieses Namens?
Ja. Im Ligaarchiv sind zwei verzeichnet: dieses in Luckenwalde und der Werner-Seelenbinder-Sportpark in Berlin-Neukölln.
Welcher Verein spielt hier?
Der FSV 63 Luckenwalde.
Quellen: FSV 63 Luckenwalde, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · Stadion, fsv63-luckenwalde.de (abgerufen 2026-09-11) · Geschichte, fsv63-luckenwalde.de (abgerufen 2026-09-11)
Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.