Ein Stadion für ein Leistungszentrum
Die Anlage an der Kantstraße ist die Heimspielstätte des Halleschen FC. Sie fasst 15.057 Zuschauer, davon 8.850 Stehplätze — alle Plätze sind überdacht.
Das Verhältnis ist bemerkenswert: Fast sechzig Prozent Stehplätze, und trotzdem vollständig überdacht. Im Ligaarchiv erreichen nur das Millerntor mit 57 Prozent und das Stadion An der Alten Försterei mit 84 Prozent einen höheren Stehplatzanteil — dort allerdings gewachsen aus dem Wunsch der Anhänger, hier aus der Bauweise.
Der frühere Name
Die Anlage hieß lange Kurt-Wabbel-Stadion; seit dem Neubau trägt sie Sponsorennamen. Der historische Name ist im Ligaarchiv weiterhin als Alternativname verzeichnet, weil ein großer Teil der Vereinsgeschichte unter ihm stattfand.
Kapazität im Verhältnis
Mit 15.057 Plätzen gehört das Stadion zu den größeren Anlagen der vierten Liga — vergleichbar mit dem Tivoli in Aachen und der Bremer Brücke.
Im Ligaarchiv zeigt sich dabei erneut das Muster, das sich durch den ganzen Bestand zieht: Große Stadien stehen häufig bei Vereinen unterer Spielklassen — weil das Bauwerk aus einer Zeit stammt, in der die Mannschaft höher spielte.
Häufige Fragen zum Stadion an der Kantstraße
Wie viele Zuschauer fasst das Stadion?
15.057 Plätze, davon 8.850 Stehplätze. Alle Plätze sind überdacht.
Wie hieß das Stadion früher?
Kurt-Wabbel-Stadion.
Welcher Verein spielt hier?
Der Hallesche FC.
Wo liegt das Stadion?
An der Kantstraße in Halle an der Saale.
Sind alle Plätze überdacht?
Ja, auch die Stehplätze.
Quellen: Leuna-Chemie-Stadion bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Hallescher FC, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · Hallescher FC, fc-carlzeiss-jena.de (abgerufen 2026-09-11)
Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.