Zwei Stadien, ein Name
Das alte Ostseestadion war von 1954 bis 2001 Heimspielstätte — zunächst des SC Empor Rostock, ab 1965 des F.C. Hansa. Bis 1991 fanden hier Spiele der beiden höchsten Klassen des DDR-Fußballs statt, danach der ersten und zweiten Bundesliga.
Eingeweiht wurde die Anlage im August 1954. Der Neubau ersetzte sie ab 2001 an derselben Stelle.
Vier Masten, 56 Meter hoch
Am 23. Oktober 1970 wurden vier steil aufragende Flutlichtmasten eingeweiht: 56 Meter hoch, je 34 Tonnen schwer, beim Oberligaspiel gegen den 1. FC Magdeburg. Seither prägen sie die Silhouette der Hansestadt und sind weithin sichtbar.
Bemerkenswert ist die Serienfertigung: Baugleiche Flutlichtanlagen entstanden in den siebziger Jahren unter anderem am Ernst-Grube-Stadion in Magdeburg. Im Ligaarchiv ist das der einzige dokumentierte Fall identischer Stadiontechnik an mehreren Orten — eine Eigenheit der Planwirtschaft, die Bauteile in Serie vorsah.
Der Verein als Betreiber
Betreiberin ist eine Gesellschaft, deren einziger Kommanditist der F.C. Hansa Rostock ist; sie besitzt das Erbbaurecht am Grundstück.
Die Miete richtet sich nach der Spielklasse des Vereins — ein im Ligaarchiv einzigartiges Modell. Anderswo gilt eine feste Summe wie in Offenbach mit 471.000 Euro jährlich, oder das Stadion gehört dem Verein wie in Hamburg-St. Pauli.
Zum Gelände gehören drei Rasenplätze, ein Kunstrasen- und ein Tennisplatz.
Kapazität
Die Anlage fasst rund 29.000 Zuschauer; einzelne Quellen weichen ab. Beim Aufstiegsspiel 2007 gegen die SpVgg Unterhaching waren es 29.000, in der DDR-Zeit kamen zu Spitzenspielen bis zu 30.000.
Häufige Fragen zum Ostseestadion
Wie viele Zuschauer fasst das Ostseestadion?
Rund 29.000. In der DDR-Zeit kamen zu Spitzenspielen bis zu 30.000.
Wann wurde das Stadion gebaut?
Das alte Ostseestadion wurde im August 1954 eingeweiht, der Neubau ab 2001 an derselben Stelle errichtet.
Was ist an den Flutlichtmasten besonders?
Sie sind 56 Meter hoch und je 34 Tonnen schwer, eingeweiht am 23. Oktober 1970. Baugleiche Anlagen entstanden auch an anderen DDR-Stadien.
Wem gehört das Stadion?
Eine Gesellschaft mit dem F.C. Hansa als einzigem Kommanditisten besitzt das Erbbaurecht am Grundstück.
Wie hoch ist die Miete?
Sie richtet sich nach der Spielklasse des Vereins.
Was gehört noch zum Gelände?
Drei Rasenplätze, ein Kunstrasen- und ein Tennisplatz.
Quellen: Ostseestadion bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Ostseestadion, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · 60 Jahre Hansa, fch.de (abgerufen 2026-09-11)
Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.