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Voith-ArenaSechs Meter zwischen Tribüne und Spielfeld

15.000 Plätze Von Ariane Nagel · geprüft am 11. 9. 2026

Kurz gesagt

Die Voith-Arena auf dem Heidenheimer Schlossberg entstand 2009 aus dem alten Albstadion. Nähe war das Leitmotiv des Umbaus — die Tribünen stehen nur rund sechs Meter vom Spielfeld entfernt.

Vom Albstadion zur Fußballarena

Jahrzehntelang diente das Albstadion auf dem Heidenheimer Schlossberg als Heimspielstätte des Heidenheimer Fußballs. Mit der Abspaltung der Fußballabteilung 2007 und dem Aufstieg in den Profifußball wurde die Mehrzweckanlage am 8. Juni 2009 in eine reine Fußballarena umgewandelt.

Der Ausbau erfolgte in drei Stufen:

  • 2009 — 10.000 Plätze nach dem ersten Ausbau
  • Erweiterung der Südtribüne und Schließung zweier Ecken — 13.000 Plätze
  • Frühjahr 2015 — Ausbau der letzten beiden Ecken auf die heutige Kapazität von 15.000 Plätzen

Sechs Meter

Ein Leitmotiv bestimmte den Umbau: Nähe. Der Abstand zwischen Tribüne und Spielfeldlinie beträgt nur rund sechs Meter.

Im Ligaarchiv gehört die Voith-Arena damit zu den Anlagen, deren Ruf sich aus der Bauweise ergibt und nicht aus der Größe — neben dem Ruhrstadion, das wegen seiner Kompaktheit 2004 zum beliebtesten Auswärtsziel der Bundesliga gewählt wurde, und dem Rudolf-Harbig-Stadion, dem steilsten Einrangstadion Deutschlands.

Ein Stadion im Grünen

Die Anlage liegt im Herzen Heidenheims, unmittelbar beim Schloss Hellenstein — und grenzt auf einer Seite direkt an einen Wildpark. Im Ligaarchiv ist das die einzige Spielstätte mit dieser Nachbarschaft.

Erhalten geblieben ist ein Treffpunkt aus Amateurzeiten: ein Kiosk mit Blick auf den Rasen, der bereits vor dem Aufstieg bestand und bis heute betrieben wird.

Was hier stattfand

In der ersten Bundesligasaison 2023/24 lag der Zuschauerschnitt bei 15.000 — also bei voller Auslastung. 2024/25 kamen die Spiele der UEFA Conference League dazu, darunter der Auftritt des FC Chelsea.

Der 1. FC Heidenheim nutzt die Anlage seit der Umwandlung 2009.

Häufige Fragen zur Voith-Arena

Wie viele Zuschauer fasst die Voith-Arena?

15.000 Plätze, erreicht durch den Ausbau der letzten beiden Ecken im Frühjahr 2015.

Wie hieß das Stadion früher?

Albstadion. Es diente jahrzehntelang als Mehrzweckanlage.

Wann wurde es zur Fußballarena?

Am 8. Juni 2009, nach dem Aufstieg in den Profifußball.

Wie nah sind die Tribünen am Spielfeld?

Rund sechs Meter — Nähe war das Leitmotiv des Umbaus.

Wo liegt die Arena?

Auf dem Schlossberg beim Schloss Hellenstein, an einer Seite direkt an einen Wildpark grenzend.

Wie hoch war die Auslastung in der Bundesliga?

In der Saison 2023/24 lag der Zuschauerschnitt bei 15.000 — also bei voller Kapazität.

Quellen: Voith-Arena bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Voith-Arena, fc-heidenheim.de (abgerufen 2026-09-11) · 1. FC Heidenheim, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11)

Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.

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Stadien und Spielstätten

Ariane Nagel

Verantwortet die Stadionseiten des Ligaarchivs, von der Bau- und Umbenennungsgeschichte bis zu den Kapazitätsvergleichen der Ebenen 4 und 5. Hat keinen Lieblingsverein und übernimmt deshalb im Ligaarchiv die Gegenlesung überall dort, wo eine Kollegin oder ein Kollege eine Vereinsbindung hat.

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