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Edmund-Plambeck-StadionEröffnet mit einem 3:15

5.068 Plätze Von Ariane Nagel · geprüft am 11. 9. 2026

Kurz gesagt

Das Norderstedter Stadion wurde 1975 mit einem Freundschaftsspiel gegen Werder Bremen eingeweiht — es endete 3:15. Umgebaut wurde es später für einen Gast, nicht für den Hausherrn.

Eingeweiht mit einem 3:15

Die Anlage wurde am 31. August 1975 im Rahmen des dreißigjährigen Vereinsjubiläums eingeweiht — mit einem Freundschaftsspiel gegen den Bundesligisten Werder Bremen vor 3.500 Zuschauern.

Das Spiel endete 3:15. Im Ligaarchiv ist das das höchste dokumentierte Ergebnis eines Eröffnungsspiels — und ein ungewöhnlich ehrlicher Eintrag in der Vereinschronik.

Bis 1985 hieß die Anlage Stadion Ochsenzoller Straße; dann wurde sie nach dem langjährigen Vorsitzenden und Ehrenpräsidenten Edmund Plambeck benannt.

Damit ist es das zweite Stadion im Bestand, das den Namen eines Vereinsfunktionärs trägt — neben dem Manfred-Werner-Stadion in Flensburg, das seit 2002 so heißt.

Ein Stadion für drei Vereine

Genutzt wird die Anlage nicht nur von Eintracht Norderstedt:

  • 2008 bis 2013 trug die zweite Mannschaft des Hamburger SV hier ihre Regionalligaspiele aus — in diesem Zusammenhang wurde das Stadion regionalligatauglich umgebaut.
  • Heute spielt auch die zweite Mannschaft des FC St. Pauli hier.

Bemerkenswert ist die Wirkung: Der Umbau, der für einen Gast nötig wurde, kam später dem Hausherrn zugute — Norderstedt stieg 2013 in dieselbe Liga auf, für die die Anlage ertüchtigt worden war.

Im Ligaarchiv ist das der Gegenfall zu den Vereinen, die selbst ausweichen mussten — Verl, Havelse und Waldhof Mannheim. Hier kam der Gast, und das Stadion wuchs mit.

Kapazität

Die Anlage fasst 5.068 Plätze: 1.800 überdachte Sitzplätze auf der Haupttribüne und 3.300 Stehplätze auf den übrigen Seiten, die hauptsächlich aus unüberdachten Stufen bestehen.

Zum Sportkomplex gehören drei Kunstrasenplätze und ein Vereinsheim. Gelegentlich finden hier Länderspiele von Nachwuchsnationalmannschaften statt.

Häufige Fragen zum Edmund-Plambeck-Stadion

Wie viele Zuschauer fasst das Edmund-Plambeck-Stadion?

5.068 Plätze, davon 1.800 überdachte Sitzplätze.

Wann wurde das Stadion eröffnet?

Am 31. August 1975, mit einem 3:15 gegen Werder Bremen vor 3.500 Zuschauern.

Wie hieß das Stadion früher?

Bis 1985 Stadion Ochsenzoller Straße.

Welche Vereine spielen hier?

Eintracht Norderstedt und die zweite Mannschaft des FC St. Pauli; von 2008 bis 2013 auch die des Hamburger SV.

Warum wurde das Stadion umgebaut?

Damit die zweite Mannschaft des Hamburger SV dort Regionalliga spielen konnte.

Was gehört noch zur Anlage?

Drei Kunstrasenplätze und ein Vereinsheim.

Quellen: Edmund-Plambeck-Stadion bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-11) · Edmund-Plambeck-Stadion, Wikipedia (abgerufen 2026-09-11) · Vereinshistorie, eintrachtnorderstedt.de (abgerufen 2026-09-11)

Zuletzt geprüft: durch die Ligaarchiv-Redaktion.

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Stadien und Spielstätten

Ariane Nagel

Verantwortet die Stadionseiten des Ligaarchivs, von der Bau- und Umbenennungsgeschichte bis zu den Kapazitätsvergleichen der Ebenen 4 und 5. Hat keinen Lieblingsverein und übernimmt deshalb im Ligaarchiv die Gegenlesung überall dort, wo eine Kollegin oder ein Kollege eine Vereinsbindung hat.

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