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Hamburger SV: Ligahistorie und Vereinsdaten

Ebene 1, Bundesliga

Hamburger SV, gegründet 1887, spielt in der Bundesliga. Im Ligaarchiv sind 57 Spielzeiten ab 1963/64 mit Abschlussplatzierung und Quelle erfasst.

Illustrierter runder Stadionrang vor Hafenkränen und Speichergiebeln, Volksparkstadion in Hamburg
KI-generierte Illustration. Kein Bezug zu einem realen Bauwerk.

Hinweis zur Bindung

Der Herausgeber dieser Seite ist seit 1983 Anhänger des Hamburger SV. Diese Seite folgt denselben Regeln wie jede andere im Ligaarchiv: belegte Angaben, benannte Widersprüche, keine Wertungen zugunsten des Vereins. Der Hinweis steht hier, damit die Bindung offenliegt.

Geschichte in Epochen

Wurzeln 1887, Verein 1919

Die Tradition wird auf den 29. September 1887 zurückgeführt, als der Sport-Club Germania von 1887 gegründet wurde — einer der Stammvereine. Der heutige Hamburger SV entstand 1919 aus dem Zusammenschluss mehrerer Hamburger Vereine.

Zwischen 1919 und 1933 gewann der Klub zehn norddeutsche Meisterschaften und stand dreimal im Endspiel um die deutsche Meisterschaft; 1923 und 1928 gewann er sie. 1922 wurde der HSV ebenfalls Meister, verzichtete aber nach einem umstrittenen Spielabbruch auf den Titel — ein Vorgang, den viele Übersichten übergehen und der erklärt, warum je nach Zählung sechs oder sieben Meisterschaften genannt werden. Das Ligaarchiv führt sechs und benennt den Sonderfall.

Das goldene Jahrzehnt

Die späten siebziger und frühen achtziger Jahre prägten Manager Günter Netzer und die Trainer Branko Zebec und Ernst Happel. Mit Kevin Keegan, Horst Hrubesch und Felix Magath holte der Verein drei Meisterschaften, 1977 den Europapokal der Pokalsieger und am 25. Mai 1983 in Athen den Europapokal der Landesmeister: ein 1:0 gegen das favorisierte Juventus Turin, das Tor erzielte Felix Magath. Das anschließende Weltpokalfinale gegen Grêmio Porto Alegre ging verloren.

Der DFB-Pokalsieg 1987 blieb bis heute die letzte Trophäe. Danach geriet der Verein in finanzielle Schwierigkeiten und musste Leistungsträger verkaufen.

Der Dino und sein Ende

Von der Gründung 1919 bis 2018 gehörte der HSV ununterbrochen der jeweils höchsten Spielklasse an — 99 Spielzeiten ohne einen einzigen Abstieg. Als einziges der 16 Bundesliga-Gründungsmitglieder war er knapp 55 Jahre lang durchgehend erstklassig. Daraus entstand der Beiname Bundesliga-Dino.

Im Volksparkstadion zählte eine Uhr die Dauer dieser Zugehörigkeit mit. Am 12. Mai 2018 endete die Serie mit dem Abstieg. Es folgten sieben Jahre in der 2. Bundesliga; am 10. Mai 2025 gelang mit einem 6:1 gegen den SSV Ulm der Wiederaufstieg. In der ewigen Tabelle der Bundesliga steht der HSV auf Rang sechs.

Ligahistorie

Erfasst sind die Spielzeiten der Bundesliga und der 2. Bundesliga, jeweils mit Abschlussplatzierung, Quelle und Abrufdatum. Die Jahre vor 1963 werden nachgetragen.

1. Liga2. Liga3. LigaRegionalligaOberliga19632026
Ligazugehörigkeit aus dem Datenbestand des Ligaarchivs. Stand 6. September 2026.
Ebene 1Ebene 2Ebene 3Ebene 4Ebene 5

Im Ligaarchiv sind für Hamburger SV seit 1947 57 Saisons auf Ebene 1, 7 Saisons auf Ebene 2 erfasst. Seit 2025/26 durchgehend erstklassig. Aktuell wird die Saison 2026/27 in der Bundesliga geführt. Erfasst sind Bundesliga, 2. Bundesliga, 3. Liga, die Regionalligastaffeln und die Ligen des DDR-Fußballs; Landes- und Verbandsligen werden nachgetragen.

Ligazugehörigkeit Saison für Saison, erzeugt aus dem Datenbestand des Ligaarchivs.
SaisonLigaEbenePlatzEreignis
2026/27Bundesliga1laufend
2025/26Bundesliga113
2024/252. Bundesliga22
2023/242. Bundesliga24
2022/232. Bundesliga23
2021/222. Bundesliga23
2020/212. Bundesliga24
2019/202. Bundesliga24
2018/192. Bundesliga24
2017/18Bundesliga117
2016/17Bundesliga114
2015/16Bundesliga110
2014/15Bundesliga116
2013/14Bundesliga116
2012/13Bundesliga17
2011/12Bundesliga115
2010/11Bundesliga18
2009/10Bundesliga17
2008/09Bundesliga15
2007/08Bundesliga14
2006/07Bundesliga17
2005/06Bundesliga13
2004/05Bundesliga18
2003/04Bundesliga18
2002/03Bundesliga14
2001/02Bundesliga111
2000/01Bundesliga113
1999/00Bundesliga13
1998/99Bundesliga17
1997/98Bundesliga19
1996/97Bundesliga113
1995/96Bundesliga15
1994/95Bundesliga113
1993/94Bundesliga112
1992/93Bundesliga111
1991/92Bundesliga112
1990/91Bundesliga15
1989/90Bundesliga111
1988/89Bundesliga14
1987/88Bundesliga16
1986/87Bundesliga12
1985/86Bundesliga17
1984/85Bundesliga15
1983/84Bundesliga12
1982/83Bundesliga11
1981/82Bundesliga11
1980/81Bundesliga12
1979/80Bundesliga12
1978/79Bundesliga11
1977/78Bundesliga110
1976/77Bundesliga16
1975/76Bundesliga12
1974/75Bundesliga14
1973/74Bundesliga112
1972/73Bundesliga114
1971/72Bundesliga110
1970/71Bundesliga15
1969/70Bundesliga16
1968/69Bundesliga16
1967/68Bundesliga113
1966/67Bundesliga114
1965/66Bundesliga19
1964/65Bundesliga111
1963/64Bundesliga16

Für 1 von 64 Spielzeiten ist die Abschlussplatzierung noch nicht belegt. Sie wird nachgetragen, nicht geschätzt.

Saisondaten zusammengetragen aus: de.wikipedia.org. Enthält Angaben aus Wikipedia, verfügbar unter der Lizenz CC BY-SA 4.0.

Erfolge

WettbewerbAnzahl
Deutsche Meisterschaft6
DFB-Pokal3
Europapokal2

Sechs deutsche Meisterschaften (1923, 1928, 1960, 1979, 1982, 1983), drei DFB-Pokalsiege (1963, 1976, 1987), der Europapokal der Pokalsieger 1977 und der Europapokal der Landesmeister 1983. Die Titel von 1923 und 1928 stammen aus der Zeit vor der Bundesliga.

Volksparkstadion

Seit 1963 spielt der HSV im Volksparkstadion, das 57.000 Zuschauer fasst. Der Umzug war keine freie Entscheidung: Der DFB untersagte mit der Bundesligagründung den Spielbetrieb am Rothenbaum, obwohl dessen Fassungsvermögen teilweise gereicht hätte.

Derbys und Rivalitäten

Das Stadtderby gegen den FC St. Pauli prägt Hamburg. Aus den siebziger und achtziger Jahren stammen die Duelle mit Werder Bremen und dem FC Bayern München, den der HSV am Ende der Netzer-Jahre von der nationalen Spitze verdrängt hatte.

Häufige Fragen zum Hamburger SV

Warum hieß der HSV Bundesliga-Dino?

Weil er als einziges der 16 Gründungsmitglieder knapp 55 Jahre lang ununterbrochen in der Bundesliga spielte. Die Serie endete am 12. Mai 2018.

Wie oft war der HSV deutscher Meister?

Sechsmal: 1923, 1928, 1960, 1979, 1982 und 1983. 1922 verzichtete der Verein nach einem umstrittenen Spielabbruch auf den Titel.

Was geschah 1983 in Athen?

Der HSV gewann den Europapokal der Landesmeister mit 1:0 gegen Juventus Turin; Felix Magath erzielte das Tor.

Wann stieg der HSV ab und wann wieder auf?

Abstieg am 12. Mai 2018 nach 99 Spielzeiten ohne Abstieg, Wiederaufstieg am 10. Mai 2025 mit einem 6:1 gegen den SSV Ulm.

Was war die Stadionuhr?

Eine Uhr im Volksparkstadion, die die Dauer der ununterbrochenen Bundesligazugehörigkeit anzeigte.

Wann wurde der HSV gegründet?

Die Tradition reicht bis zum 29. September 1887 zurück; der heutige Verein entstand 1919 durch Zusammenschluss.

Welche europäischen Titel hat der HSV?

Den Europapokal der Pokalsieger 1977 und den Europapokal der Landesmeister 1983.

Wann gewann der HSV zuletzt einen Titel?

1987 den DFB-Pokal.

Weitere Vereine der Bundesliga

Alle Vereine dieser Staffel mit eigener Seite im Ligaarchiv, geordnet nach dem Traditionsindex.

Zur Staffelseite Bundesliga

Quellen: Hamburger SV bei Wikidata (CC0) (abgerufen 2026-09-04) · Saisondaten aus den Ligaartikeln der Wikipedia (abgerufen 2026-09-04)

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HN

Vereine und Staffeln

Hannes Nagel

Schreibt über die Vereine der Regional- und Oberligen und betreut die Staffelseiten. Fan von Borussia Dortmund, was ihn beim Blick auf die vierte Ebene nicht neutral macht. Seiten, die den eigenen Verein berühren, liest vor der Veröffentlichung jemand anderes gegen.

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